Fahrzeugbesichtigung

Notwendigkeit eines neuen Feuerwehrfahrzeugs erörtert

Feuerwehr, Bürgermeister und Gemeinderat informieren sich gemeinsam

Im Februar 2009 hatte der Bürgermeister der Gemeinde Ebermannsdorf, Herr Josef Gilch, zu einem Besichtigungstermin in das Feuerwehrgerätehaus nach Ebermannsdorf eingeladen. Die Anwesenden Vertreter von Feuerwehr, Gemeinderat und Verwaltung hatten nochmals die Möglichkeit, sich über ein weiteres Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 zu informieren. Seit einigen Wochen ist die Beschaffung eines solchen Fahrzeugtyps Thema im Gemeinderat und bei der Feuerwehr Ebermannsdorf. Vor kurzem gab es bereits die Gelegenheit das Fahrzeug der Feuerwehr Haselmühl, welches vom selben Typ ist, zu besichtigen. Hier sprachen sich die anwesenden Gemeinderäte für die Notwendigkeit eines solchen Fahrzeugs aus. Unter ihnen auch Daniel Plata, welcher in Personalunion als 1. Vorstand der Feuerwehr Ebermannsdorf sowie als Gemeinderat anwesend war. Am Donnerstagabend wurde dann durch den örtlichen Verkaufsleiter der Firma Ziegler, Herrn Peter Nespor, ein solches Fahrzeug auf Mercedesfahrgestell vorgestellt. Die stark veränderten Voraussetzungen machen es erforderlich für die Feuerwehr Ebermannsdorf ein solches zeitgemäßes Fahrzeug in den nächsten Monaten zu erwerben. Seit der Beschaffung des vorhandenen Löschgruppenfahzeugs LF 8/6 hat sich die Gemeinde Ebermannsdorf rasch weiterentwickelt. In Ebermannsdorf sowie in den umliegenden Orts- und Gemeindeteilen wurden neue Baugebiete ausgewiesen. Die Gemeinde ist in den letzten Jahren auf knapp 1100 Haushalte mit fast 2600 Einwohnern angewachsen. Es wurden Gebäude errichtet, für die bei der Feuerwehr Ebermannsdorf derzeit keine geeigneten Rettungsgeräte zur Verfügung stehen. Bis von Außen geeignetes Material zugeführt werden kann, können teilweise bis zu 20 Minuten vergehen. Aus Sicht der Anwesenden eine sehr lange Zeitspanne. Für den Einsatz im gemeindlichen Kindergarten, in der Grundschule Ebermannsdorf sowie für die ansässigen Betriebe ist es erforderlich die derzeitige Atemschutzausrüstung zu erweitern. Durch die stetige Zunahme des Verkehrs in den letzten Jahren auf den umliegenden Kreis-, Staats- und Bundesstraße sowie der Lückeschluss der Bundesautobahn A6 zeigen die Einsatzzahlen über Jahre immer steil nach oben. Die Bundesautobahn A6 ist mit der Fertigstellung im September 2008 zu einer der wichtigsten Transitstrecken zwischen Ost und West geworden. Die Fahrzeuge, welche auf diesen Straßen tagtäglich unterwegs sind wurden stabiler und machen es fast unmöglich die vorhandenen Einsatzgerätschaften noch effektiv einzusetzen. Sie sind nach knapp 15 Jahren Verwendung zu schwach. Verunfallte Fahrzeuge können nur mit schwerem Gerät geöffnet werden, welches in Ebermannsdorf nicht vorhanden ist. Die Rettung aus verunfallten Bussen und Lkws macht den Einsatz von einer Rettungsplattform erforderlich. Weiter sind auf den Straßen große Mengen von Gefahrgutfahrzeugen unterwegs. Sollte es, wie im Februar 2008 in Schafhof, zu einem Gefahrgutunfall kommen, so steht den eingesetzten Kräften abermals die notwendige Schutzausrüstung nicht zur Verfügung. Dieses Gesamtpacket an offenen Punkten war ausschlaggebender Grund warum die Feuerwehr Ebermannsdorf im Januar 2008 beim damaligen Bürgermeister Albert Gruber sowie beim Amtsleiter, Herrn Albert Aschenbrenner, vorstellig wurde. Im September 2008 hat man nach Ausarbeitung eines Fuhrparkkonzepts einen Antrag auf Beschaffung eines Hilfeleistungslöschfahrzeugs HLF 20/16 gestellte. Das beantragte Fahrzeug verfügt über all das benötigte Material oder kann es aufnehmen ohne überladen zu sein. Dies alles wird für einen zeitgemäßen Einsatz im Gemeindebereich und auf der Straße benötigt und würde endlich die offenen Lücken, welche sich in den letzten Jahren bei der Feuerwehr Ebermannsdorf aufgetan haben, schließen. Umliegenden Gemeinden, die in gleicher bzw. ähnlicher Lage waren, habe hier bereits ihre Hausaufgaben erledigt und Ersatzbeschaffungen getätigt bzw. in die Wege geleitet.

 

 

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